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Lehrstuhl für Mustererkennung

(Informatik 5)

Wissenschaftler und Studenten am Lehrstuhl für Mustererkennung (LME) beschäftigen sich mit der Erforschung und Realisierung von Algorithmen zur Klassifikation und Analyse von Mustern wie beispielsweise Bild- oder Sprachdaten. Die laufenden Forschungsprojekte sind überwiegend interdisziplinär und konzentrieren sich auf folgende Gebiete: Medizinische Bildverarbeitung und Anwendungen im Gesundheitswesen. Der Lehrstuhl pflegt enge nationale und internationale Kontakte zu anderen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen.

Eine Zusammenfassung der Lehrstuhlprojekte finden Sie in unserer ausführlichen Informationsbrochure (PDF).

 

 

Forschungsgebiete

Die Gruppe Medizinische Bildverarbeitung untersucht Fragestellungen aus den Bereichen Bildregistrierung, Rekonstruktion, Segmentierung und Bildanalyse.

Die Rechnersehengruppe beschäftigt sich mit den Themen Objektverfolgung, Objekterkennung und Objektrekonstrution.

Neben der automatischen Merkmalberechnung und der darauf aufbauenden Spracherkennung beschäftigt sich der Lehrstuhl mit den folgenden Aufgabengebieten der Spracherkennung: Sprachdialogsysteme, Erkennung und Verarbeitung von unbekannten Wörtern, automatische Analyse und Klassifikation prosodischer Phänomene und emotionaler Benutzerzustände.

Digitaler Sport ist ein neues aufstrebendes Gebiet innerhalb der Informatik. Unser Lehrstuhl entwickelt neue Systeme für Top Athleten in enger Zusammenarbeit mit der Sportindustrie.


Verfügbare Arbeiten

Visualization, editing and analyzing tool for knowledge bases. (Studienarbeit) Betreuer: Sickel, Konrad; Hornegger, Joachim


Publikationen

Soutschek, Stefan: 3-D Gesture-Based Scene Navigation in Medical Imaging Applications Using Time-Of-Flight Cameras In: Konferenz


LME - News
LME in der SZ: "Hör zu, Computer!"

"Also gut, was wollen Sie wissen?", sagt die freundliche Stimme am Telefon, und genauso locker, wie das klingt, kann man mit Berti auch über Fußball reden. [...]
Wenn Elmar Nöth in seinem mittelfränkischen Dialekt "Närrnbärch" für Nürnberg sagt, weiß Bundesliga-Experte Berti dennoch, welcher Verein gemeint ist. Berti, der von Sympalog, einer Ausgründung der Uni Nürnberg-Erlangen entwickelt wurde, schafft das im wesentlichen mit der Kunst des Weglassens. [...] Ganz egal, was die Anrufer sonst noch sagen, das Computerprogramm lauscht nur darauf, ob es Schlüsselwörter erkennt, aus denen hervorgeht, was der Anrufer will. Zum anderen kann er das gut, was alle Computer können: rechnen. Spracherkennungsprogramme verstehen nämlich nicht etwa, was gesprochen wird, sie versuchen vielmehr, in dem Datenstrom, der auf sie einprasselt, Muster zu erkennen. [...]
"Wenn Sie sich heute über ein schlechtes Telefonsystem mit Spracherkennung ärgern, dann liegt das nicht daran, dass die Technologie das nicht schaffen würde", sagt Nöth, "das liegt daran, dass die Anlagen zu billig sind".

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Der Frustableiter

Durch einen Programmierkurs landete Richard Huber, Mitbegründer der Firma Sympalog - "sympathische Dialogsysteme", seinerzeit als Student der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für Mustererkennung. Als dort mehrere Absolventen gleichzeitig fertig wurden, entstand bei Elmar Nöth, dem Leiter der Sprachverarbeitungsgruppe, die Idee, eine Firma zu gründen: Sympalog. Seit 2003 schreibt die Firma mit zwölf Mitarbeitern schwarze Zahlen.

Mit der Emotionserkennungs-Software, die aus Richard Hubers Dissertation hervorging, verfügt Sympalog zurzeit über ein Alleinstellungsmerkmal. Sie wird in Call-Centern und automatischen Hotlines eingesetzt, um verärgerte Anrufer zu erkennen und sie z.B. bei Kommunikationsproblemen direkt zum Berater durchzustellen.

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Wissenschaft für Schüler

Schülerinnen und Schüler des achtjährigen Gymnasiums sollen besser auf das wissenschaftliche Arbeiten an der Universität vorbereitet werden. In einer Erprobungsphase am Ohm-Gymnasium Erlangen in enger Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen für Anglistik/Linguistik (PhilFak) und Mustererkennung (Techfak/Informatik) der Universität Erlangen-Nürnberg wurde das Wissenschaftspropädeutische Seminar (W-Seminar) "English Accents" bereits durchgeführt.

Beim bundesweiten Wettbewerb "Schule macht Zukunft" des Nachrichtenmagazins Focus wurde der Erlanger Schülergruppe der Sonderpreis des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. 2007 zuerkannt.

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Neue Studie soll Sprechstörungen nach Mundhöhlen-Krebs minimieren

Patienten mit Krebserkrankungen der Mundhöhle leiden am Ende der Therapie oft unter starken Sprachschwierigkeiten. Eine fachübergreifende Forschergruppe will jetzt erstmals mit Hilfe eines automatischen Spracherkennungssystems des LME die Auswirkungen von Tumorerkrankungen des Mundes und deren Therapie auf die Sprachfähigkeit untersuchen [mehr].


LME beim 4. Firmenlauf der Metropolregion Nürnberg 2008

Der 4.Firmenlauf der Metropolregion Nürnberg fand am 30.April 2008 unter guten Bedingungen an der Steintribüne in der Nähe des Dutzendteichs statt. Das Wetter war weder zu kalt noch zu warm, zum Ende hin jedoch etwas zu feucht. Unter den 7100 Läufern auf der 6km langen Strecke waren auch einige Doktoranden vom Lehrstuhl für Mustererkennung (LME), angeführt vom Lehrstuhlinhaber Prof. Dr.-Ing. Joachim Hornegger und dem Verantwortlichen für Digital Sports, Dipl.-Ing. Björn Eskofier.


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